Donnerstag, 12. Januar 2017
14 Crass “Do They Owe Us A Living?”
Sonntag

Wir sind mit meinen Eltern verabredet. Genau mein Ding, vor allem an einem Sonntag zum Kaffee. Es ist kalt, aber regnet nicht. Luz wollte fahren, ich laufen. Frische Luft, den Kopf frei bekommen. Von dem was war, von dem was kommen wird. Wir stapfen die Fußgängerzone entlang. Luz hat ihre Hand in meine Manteltasche geschoben. Friedliches Schweigen.
Meine Eltern und ich. Zwei Welten treffen aufeinander. Schon viele Male und immer wieder. Meist mit ganz viel Schwung. Was auch immer meine Eltern wollten, das aus mir werden hätte sollen, es hat nicht funktioniert. Noch nicht einmal im Ansatz. Ich bin das genaue Gegenteil ihrer Blaupause geworden. Ich gehöre schon sehr lange zu den Leuten, vor denen sie mich immer gewarnt haben. Und alle meine Freunde auch.
Deshalb habe ich mit zwanzig meine Sachen gepackt und bin weg. Die Kohle war dafür nicht da, aber es ging irgendwie. Es geht immer, wenn man denn will. Wenn wir aufeinander treffen, liegt immer was in der Luft. Jeder Funken kann sehr schnell zum großen Knall führen. Niemand kann mich so schnell provozieren wie mein Vater. Auch wenn ich versuche, das nicht zuzulassen.
Luz funktioniert da wie ein Katalysator. Für sie hat Familie mehr Bedeutung als für mich. Da ist sie Katalanin. Meine Eltern können ihrem Lächeln nicht widerstehen. Die fahren voll auf sie ab. Sie fragen sich heimlich mit Sicherheit, warum diese tolle Frau ihr Leben ausgerechnet an so einen Rüpel wie mich verschwendet.
Mein Handy klingelt und holt mich zurück in die Wirklichkeit. Luz drückt meine Hand. Snake ruft an und ich gehe dran. Er will wissen, wo wir sind. Ich sage es ihm. Ist nun wirklich kein Geheimnis.
„Waller, haltet die Augen offen und schaut euch um. Achtet auf Kleinigkeiten. Ihr müsst gleich unbedingt in den Blog gucken, aber seht euch auch ein weinig um.“
Klingt etwas rätselhaft, aber mehr will er dazu nicht sagen. Er meint, wir müssten selber gucken, er würde das nicht gut genug beschreiben können. Wir legen auf. Luz und ich sehen uns erst an und uns dann um. Versuchen auf Details zu achten, ohne zu wissen, was die Details sind. Ich habe das Gefühl, dass ich trotzdem sofort Bescheid wissen würde, sobald ich sehen werde, was ich sehen soll.
Luz holt ihr Handy raus. Ihres kann Internet. Meins nicht. Ich lege meine Hand auf ihren Arm und schüttele den Kopf.
„Gleich.“
Sie zögert, nickt dann aber. Wir gehen weiter und schauen uns aufmerksam um. Plötzlich hat sie was gesehen und zeigt in die Richtung.
„Da! Auf dem Papierkorb.“
Jetzt sehe ich es auch. VOD. In Schablonenschrift. In Rot. Etwa so groß wie eine Postkarte. Ein paar Meter weiter links. Ein Stromkasten. VOD. In Schablonenschrift. In Rot. Etwa so groß wie eine Postkarte. Wir gehen noch ein paar Meter. Auf der Lehne einer Bank. VOD. In Schablonenschrift. In Rot. Etwa so groß wie eine Postkarte.
Wir ziehen uns in den windgeschützten Eingangsbereich von H & M zurück. Luz holt ihr Handy raus und ruft den Blog auf. Ein neuer Eintrag von heute. Klick. Die Seite baut sich in aller Ruhe ganz ohne Rücksicht auf unsere Neugierde auf. Wir schauen uns die Fotos an. Wir sehen darauf, wie an diversen Stellen der neue, kleine VOD-Schriftzug gesprayt wird. Der Eintrag hat die Überschrift „Das ist KRASS.“
Aber eigentlich ist das nicht KRASS sondern CRASS.
Crass waren Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger eine Anarchopunkband aus England. Musikalisch eher anstrengend, aber mit unglaublicher Attitüde. Mit so viel Attitüde, als wäre dieses Wort extra für sie erfunden worden. Das war mehr eine politische Gruppe als eine Band. Die haben alle zusammen in einer Kommune gelebt, trugen nur schwarze Kleidung und alle Kohle ging in ihre Projekte. Der Hammer war, dass sie aus Aufnahmen von Thatcher und Reagan ein Gespräch der beiden konstruierten, in dem Mitteleuropa als Schlachtfeld für eine nukleare Auseinadersetzung von NATO und Warschauer Pakt auserkoren wurde. Das Tape spielten sie den Medien zu. Und sie sprayten ihre Botschaften in der U-Bahn und sonstwo auf. Und sie benutzten Schablonenschrift.
Luz geht das gleiche durch den Kopf wie mir. Das kann ich ihr ansehen. Da mir die passenden Worte fehlen, sage ich nichts. Auch Luz schweigt. Erst jetzt fällt uns auf, dass unter den Bildern noch ein Link zu Youtube ist.
Unsere Augen treffen sich. Luz bewegt ihren Zeigefinger zum Link. Sieht mich an, ich zucke die Achseln. Sie toucht den Screen und Youtube wird geöffnet. Ein Video wird gebuffert. Wir warten gespannt. Wie immer ist das schnelle Internet nicht da, wenn man es mal braucht.
Endlich startet das Video. In roter Schrift auf schwarzem Hintergrund steht dort „Das ist KRASS.“. Natürlich in Schablonenschrift. Dann ist da nur noch das K zu sehen, ehe auch das verschwindet und dafür ein C erscheint.
Das ist wohl so eine Art Vorspann. Jetzt sind zunächst nur schemenhafte Gestalten zu sehen, aber das Bild nimmt langsam an Schärfe zu. Wir sehen eine Band, die ganz in schwarz gekleidet ist. ‚Könnten drei Jungs und zwei Mädels sein. Ein vollkommen kahler Raum. Das kann überall und nirgends sein. Keine Anhaltspunkte. Links und rechts ein Fahnenbanner. VOD. In Schablonenschrift. Die achten penibel auf die Details.
Wir ahnen, was kommt. Und wir ahnen richtig. One. Two. Three. Four. Und los. „Do The Owe Us A Living?“. So was, wie die Crass Hymne. Aggressiv. Schnell. Kurz.
Ende. Schwarzer Bildschirm. Luz schließt den Browser. Da kommt nicht mehr. Das war aber auch reichlich.
Rauchen. Ich drehe mir eine Zigarette. Luz will auch eine. Das ist selten. Wir schweigen rauchend und danach rauchen wir schweigend. Immer abwechselnd. Es ist dann Luz, die das Schweigen bricht.
„Alter Falter, die sind aber gut. Das ist vollkommen professionell. Die wissen aber wirklich, was die tun. Meinst du, die Band ist engagiert oder sind die Teil dieser Gruppe – oder wie auch immer man das nennen soll?“
Wirklich gute Fragen. Schulterzucken. Ich habe mal wieder jede Menge keine Ahnung.
Wir setzen unseren Weg fort. Wir achten auf die Details und finden noch zwei Schriftzüge, bis wir bei meinen Eltern eintrudeln. Halb vier, vier Uhr war angesagt. Es ist zwei vor vier. Gerade noch pünktlich. Gibt es zumindest nicht direkt Stress.

Ich schelle. Wir warten. Mein Vater öffnet und sieht mich an.
„Du bist zu spät!“
Interessant. Scheinbar bin nur ich zu spät. Luz aber nicht, obwohl wir gleichzeitig zur gleichen Einladung erscheinen. Er scheint auf Krawall gebürstet. Eigentlich will ich es nicht, aber ich bin trotzdem sofort auf seinem Level. Er mag es nicht, wenn ich ihn beim Vornamen nenne. Hat bei ihm was mit Respekt zu tun. Ein Kind hat seinen Vater auch ebenso zu nennen.
„Hallo Werner. Dir auch einen schönen guten Tag.“
Ich sehe ihm an, dass auch er sofort merkt, dass der erste Punkt im Vater-Sohn-Krawallek-Krawall nicht an ihn gegangen ist. Eins Null für den Sohn. Meine Mutter geht dazwischen und begrüßt uns. Wie immer die gute Seele der Familie. Zusammen mit Luz gelingt es ihr meistens, das Schlimmste zu verhindern. Sie passt auf ihren Mann auf, Luz auf mich. Zumindest so weit es irgendwie geht. Es geht aber nicht immer.
Kaffee und Kuchen. Natürlich selbstgebacken. Natürlich lecker. Meine Mutter hat das drauf. Mein Vater will den Punkt, den er hinten liegt, gut machen, hat es aber schwer. Meine Mutter und Luz halten die Unterhaltung immer schön seicht. Kein Tiefgang, kein Konfliktpotential. Die beiden mögen und verstehen sich. Sie machen das gut, noch herrscht Ruhe.
Dann sind beide gleichzeitig unaufmerksam und mein Vater greift sofort an.
„Hab gehört, du hast dich mit dem Oberbürgermeister angelegt.“
Meine Mutter will schnell noch eingreifen, aber er lässt sie gar nicht zu Wort kommen. Jetzt ist er in Schwung und die Butter soll mal schön auf seinem Brot bleiben. Da darf jetzt gar niemand dran.
„Da droht dir doch bestimmt jetzt richtig Ärger. Der OB hat doch bestimmt auch genug von deiner Respektlosigkeit. Da musst du dich jetzt aber warm anziehen. So kannst du nicht mit solchen Menschen reden.“
Erstaunlich. Wir sind doch noch mehr ein Dorf als eine Großstadt, als ich dachte. Keine Ahnung, woher er seine Infos hat. Aber offenkundig ist er nur halb so gut im Bilde wie er gerade glaubt. Den richtig guten Teil kennt er gar nicht.
„Ich wundere mich, dass dir der Typ so am Herzen liegt, wo der doch mal so gar nicht zu deiner Partei gehört. Die Sozis gehören doch gar nicht in deine Nahrungskette.“
Luz ist schnell. Wirklich schnell. Schneller als ich vermutet habe. Sie erwischt meinen rechten Arm auf halben Wege, ehe ich mit Mittel und Zeigefinger einen kleinen Schnäutzer unter meiner Nase andeuten kann.
„Komm Waller. Wir gehen eine rauchen.“
Nach kurzem Zögern erhebe ich mich, werfe meinem Vater einen drohenden Blick zu und gehe mit ihr auf den Balkon. Ich drehe uns zwei Zigaretten und wir rauchen sie in aller Ruhe. Er starrt die ganze Zeit nach draußen. Ich spüre seinen Blick in meinem Rücken. Da ich weiß, dass ihn das ärgert, werfe ich die Kippe einfach über die Brüstung in den Vorgarten. Das wird sein Blut noch mehr in Wallung bringen. Luz guckt zu mir rüber und verdreht die Augen. Dann grinst sie ganz breit, ehe sie ihre Kippe in den Aschenbecher fallen lässt.
Zurück auf das Schlachtfeld. Ab jetzt kann jedes Wort eine Bombe sein und jede Bombe kann explodieren. Die meisten tun das dann auch.
Meine Mutter und Luz sind jetzt so was wie die UN-Friedenstruppe. Und die beiden Blauhelme machen einen großartigen Job, so dass es zu keinen weiteren Auseinandersetzungen kommt. Unter einem Vorwand verdrücken wir uns eine halbe Stunde später.

Endlich raus. Frische Luft. Tief durchatmen. Geschafft. Die Haustür fällt hinter uns ins Schloss. Luz will sofort los, aber ich halte sie zurück und hole mein Handy aus der Jackentasche.
„Mir ist was eingefallen. Ich muss Nick anrufen. Ich glaube, wir müssen noch ins „Zombie“ gehen.“
Das „Zombie“ ist die zweitbeste Kneipe der Stadt. Allerdings mit ganz weitem Abstand zur Nummer Eins. Mit uneinholbarem Abstand zur Nummer Eins.
„Hi Nick, ich bin’s. Waller. Guck mal auf das Plakat von den „Dead Drivers“. Spielen die heute?“
„Ja, heute um acht. Willst du dahin?“
„Ja. Hast du dir das Video auf Youtube angeguckt? Vergleich mal. Sah aus wie drei Jungs, zwei Mädels. Wie bei den „Dead Drivers“. Und das mit den Instrumenten würde auch passen. Und der Bassist ist doch Informatiker, oder?,“
Luz schaut mich von der Seite an. Ihre Neugier ist geweckt. Nicks aber auch.
„Wenn ich hier weg kann, schaue ich auch vorbei. Ich sage den anderen, wo ihr seid. Aber jetzt mal was anderes. Ich habe mir überlegt, morgen mal wieder eine Lizenz für einen Biergarten zu beantragen.“
Ich verdrehe die Augen. Der hat Sorgen. Da droht ihm gerade das Ende seiner Kneipe und er will eine Lizenz für einen Biergarten. Und das am Anfang vom Winter. Und die wollen sie ihm auch schon seit unendlichen Zeiten nicht geben. Und genau das sage ich ihm dann auch so.
„Waller, das ist mir auch alles klar, aber wenn ich aus irgendeinem Grund zur Stadt gehe, werden die meine Daten einsehen wollen. Und sie werden feststellen, dass die Daten ja wohl nicht da sind. Das haben ja Siouxsie und DreiElf gesagt. Und was dann so passiert, würde mich schon interessieren. Bis jetzt wollen die da ja nicht dran und tun ja so, als sei alles in bester Ordnung.“
Das ist ein wirklich guter Plan und das sage ich ihm auch.
Luz und ich machen uns auf den Weg ins „Zombie“. Es ist inzwischen dunkel und noch ein wenig kälter. Aber immer noch kein Regen. Immerhin.

Wir sind sehr zeitig im „Zombie“. Quasi direkt, als geöffnet wird. Freie Platzwahl. Wir suchen uns einen Tisch, von dem aus wir gut sehen und gesehen werden können. Der Chef kennt uns und freut sich, dass wir mal wieder bei ihm reinschauen. Er weiß, dass unser Laden das „Mercy Seat“ ist.
Live Musik zieht. Es sind einige bekannte Gesichter da. Hallo hier. Hallo da. TomTom und der Preacherman kommen rein und gesellen sich zu uns. TomTom bestellt Cola. Dann ist er mit dem Auto da. Das ist gut. Müssen wir hinterher nicht durch die Kälte laufen.
Die Getränke kommen. Die Gläser bimmeln.
Die „Dead Drivers“ kommen auf die Bühne und machen die letzten Vorbereitungen. Da sie oft im „Mercy Seat“ rumhängen, kennen wir uns. Deshalb grüßen wir sie und sie grüßen uns. Ganz zwanglos und beiläufig. So als wenn nichts wäre. Weil vielleicht ja auch nichts ist.
Um halb neune beginnt das Konzert. Ich bin positiv überrascht. Die Band ist besser, als ich sie in Erinnerung habe. Sie haben andere Elemente in die neuen Songs eingebaut und die sind somit mehr als nur Punk. Die älteren Sachen sind aber immer noch teilweise recht heftig. Aber die Mischung stimmt und die Stimmung ist gut.
Als die Band nach dem Konzert ihr Bier trinkt, winke ich Eumel, dem Sänger, auf eine Art zu, die ihm quasi keine Wahl lässt, als an unseren Tisch zu kommen. Also latscht er zu uns rüber. Falls wer was zu verbergen hat, verbirgt er es auch. Nicht nur ein weinig, sondern gleich total. Wir quatschen ein bisschen. Er freut sich, dass es uns gefallen hat. Wir laden ihn auf ein Bier ein.
Die Getränke kommen. Die Gläser bimmeln. Eumel bimmelt mit.
„Ihr habt keine Cover gespielt, nur eigenen Kram.“
Eumel schaut mir in die Augen. Wenn er weiß, worauf ich hinaus will, lässt er sich das nicht anmerken. Gar nicht. Nicht im geringsten.
„Wir covern selten . Eigentlich nie.“
„Ich meine, ich hätte euch neulich gehört, wie ihr „Do They Owe Us A Living?“ gespielt habt.“
So, jetzt ist es raus und steht so in der Gegend rum. Er bleibt vollkommen unbeeindruckt. Ich kann in seinem Gesicht nichts, absolut nichts lesen. Es sieht mich an.
„Das kann sein, das haben wir mal gespielt.“
Er sieht mich an. Ich sehe ihn an. Jetzt ist alles dazu gesagt, aber wir sind nicht einen Schritt weiter gekommen. Es kann sein, dass „Dead Drivers“ die Band aus dem Video sind. Es kann aber auch sein, dass sie es nicht sind.
Ein letzter Versuch noch.
„Die beiden Banner sahen wirklich super aus.“
Er schaut mich an. Und dann Richtung Bühne.
„Welche Banner?“
Kapitulation. Entweder hat der nichts damit zu tun oder hat sich total im Griff. Wir schwatzen noch ein weinig, dann geht er zurück zu seiner Band.
Zeit zu gehen, wir waren hier jetzt auch durch. Wir zahlen an der Theke und dann raus. Inzwischen ist es nicht nur noch kälter geworden. Es regnet auch. Wir steigen in TomToms Wagen. Er startet den Motor noch nicht.
Dann beantwortet er die nicht gesellte Frage.
„Entweder sie sind es. Oder sie sind es nicht. Oder sie sind für das Video engagiert worden. Und dann wussten sie wofür oder sie wussten das nicht. Fragen über Fragen. Ich weiß es nicht, ich habe noch nicht mal eine Ahnung. Verfluchte Scheiße.“
Perfekte Antwort. Abfahrt. Er setzt Luz und mich zuhause ab und fährt mit dem Preacherman weiter. .Wohin? Ich muss TomTom fragen. Wir wissen fast nichts über den Preacherman.
Luz stößt mich an. Sie lächelt und will wissen, woran ich gerade gedacht habe. Ich sage es ihr. Sie nickt. Wir wissen fast nichts über den Preacherman.
Wir gehen rein und lassen uns alles noch mal durch den Kopf gehen. Die Zeichen an verschiedensten Stellen in der Stadt. Das Video. Den Auftritt der „Dead Drivers”. Einfach alles.
Wir wollen es jetzt noch im Original von Crass hören. Ich suche das Album heraus. „The Feeding Of The 5000“. Alles schön in Schablonenschrift.
‚Do the owe us a living?”
Eine sehr gute Frage.
“Of course they do! Of course they do!”

Die perfekte Antwort.

***
Am Montag geht es weiter.

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